Archiv für die Kategorie: 'Linux'

Mrz

19

KForge…

Ihr programmiert häufiger kleinere (oder auch grössere) Dinge, dann solltet ihr euch einmal das in Python geschriebene KForge genauer anschauen… KForge nimmt euch die „lästige“ Kommandozeilenarbeit ab neue Subversion Repositories anzulegen und Trac dafür zu konfigurieren (auch ein MoinMoin-Wiki, ein WordPress-Blog, eine Webseite inkl. DAV-Zugriff lassen sich damit für jedes Projekt via Weboberfläche anlegen). Das WebAdmin Plugin für Trac ist äusserst empfehlenswert (am besten global installieren), da sich damit u.a. auch die Zugriffsrechte im Trac leicht anpassen lassen (in der Grundkonfiguration dürfen Gäste fast alles).

Nicht ganz so einfach gestaltet sich allerdings die Installation, wenn man gerne möglichst aktuelle Versionen der Tools einsetzen mag… Die Installtion unter Debian 4.0 (etch) scheitert an der Unverträglichkeit von KForge und Apache 2.2 (Die Authentifizierung via DAV/SVN funktioniert nicht?). Unter Debian 3.1 (Sarge) empfiehlt sich der Einsatz von Backports (z.b. für SVN, 1.4 statt 1.1 etc.), Trac sollte man aus den Sourcen selbst installieren (Der Trac 0.10.x – Backport beisst sich mit mod_python…). Damit Trac 0.10.x auch mit KForge zusammen funktioniert, muss man allerdings auch noch das Trac-Plugin anpassen (Der Versionscheck erkennt Trac 0.10.x fälschlicherweise als 0.8.x)…

Aug

3

VHCS2 – Ändern der IP

Kategorie(n): Linux - 1 Kommentar

vhcsVorneweg ein kleiner Hinweis: Sofern man einen Server „cloned“, und man danach alle Domains löscht, kann es passieren das /var/mail/virtual mit gelöscht wird und damit lassen sich keine neuen Domains mehr anlegen. Einfach das Verzeichnis wieder anlegen 🙂

Das Ändern der IP-Adresse ist recht einfach:

  1. Ändern der IP in der /etc/vhcs2/vhcs2.conf
  2. Ändern der IP-Adresse in der Datenbank:

    UPDATE `server_ips` SET `ip_number` = ‚xxx.xxx.xxx.xxx‘ WHERE `ip_id` =1 LIMIT 1 ;

  3. Setzen der Domaineinträge auf „change“, damit wird die neue IP mit dem in Punkt 4 angesprochenen Tool gesetzt:

    UPDATE `vhcs2`.`subdomain` SET `subdomain_status` = ‚change‘ WHERE `subdomain_status` = ‚ok‘;
    UPDATE `vhcs2`.`domain` SET `domain_status` = ‚change‘ WHERE `domain_status` = ‚ok‘;
    UPDATE `vhcs2`.`domain_aliasses` SET `alias_status` = ‚change‘ WHERE `alias_status` = ‚ok‘;

  4. Ausführen von: /var/www/vhcs2/engine/vhcs2-rqst-mngr

…nun noch (am einfachsten) ein Reboot und es sollte alles gehen.

Jul

16

Duplicity (Ftplicity) – Die 2.te :)

Kategorie(n): Linux - Kommentar schreiben

Als erstes sollte man sich wohl einmal vergewissern, ob Phyton installiert ist und die benötigten Libraries vorhanden sind (am besten mit apt/yum oder wie sie alle heissen) und dann gehts los:

— Das Heise-Skript —

wget ftp://ftp.heise.de/pub/ct/listings/0613-216.tar.gz
tar -xvzf 0613-216.tar.gz
cd ftplicity-1.1.1/
cp ftplicity /usr/local/bin

— Falls z.b. wie bei mir bei SUSE librsync nicht installiert ist und kein passendes RPM zu finden ist —

wget http://mesh.dl.sourceforge.net/sourceforge/librsync/librsync-0.9.7.tar.gz
tar -xvzf librsync-0.9.7.tar.gz
cd librsync-0.9.7/
./configure
make all check && make install
cd ..

— Duplicity installieren (gibts bei SUSE türlich auch ned) —

wget http://savannah.nongnu.org/download/duplicity/duplicity-0.4.2.tar.gz
tar duplicity-0.4.2.tar.gz
tar -xvzf duplicity-0.4.2.tar.gz
cd duplicity-0.4.2/
python setup.py install

— Abschliessend sollte noch ein GPG-Key erstellt werden, falls man noch keinen hat —

gpg –gen-key

— ftplicity-Konfiguration —
– ftplicity hat seine Konfiguration in /root/.ftplicity/conf (wird beim ersten Aufruf erstellt und muss dann angepasst werden)
– Zur weiteren Konfiguration gibt es noch exclude (Zeilenweise eintragen, +Eintrag = Mit einschliessen, auch wenn später ausgeschlossen wird. Dir Reihenfolge spielt also eine Rolle, Wildcards sind möglich. Mind. folgendes sollte man ausschliessen: /dev, /proc, /sys, /tmp, /var/tmp, /var/run), pre und post (Skripts die vor bzw nach dem Backup ausgeführt werden, z.b. kann man vorher einen MySQL-Dump erstellen. Die Skripts müssen ausführbar sein, nicht vergessen).
— Cronjob —
Zu guter letzt sollte man sich der „einfachheit halber“ noch einen Cronjob anlegen

Jul

14

Duplicity (Ftplicity)

Kategorie(n): Linux - Kommentar schreiben

Aufgeweckt durch einen Artikel in der c’t habe ich mich an eine neue Backupmethode für „unsichere“ Verbindungen/Server (wie z.b. der FTP-Backup-Server bei 1und1 Servern) gemacht. Das Ganze funktioniert mit Duplicity:
-> „Encrypted bandwidth-efficient backup using the rsync algorithm“

Sprich im Ergebnis bekommt man ein verschlüsseltes inkrementelles Backup. Habe es erfolgreich auf einem Server getestet und bin äusserst zufrieden, die Backups sind klein und es lassen sich auch mit einfachen Befehlen einzelne Dateien wiederherstellen, was will man mehr?

Ich werde, die Tage, versuchen eine Kurzanleitung nachzuliefern…

Die Vorraussetzungen sind eher gering:
– Python v2.2 oder neuer
– Librsync v0.9.6
– GnuPG für die Verschlüsselung

Links:
Ftplicity
c’t-Artikel

Archiv

Zufällige Bilder

  • OpenTTD: 1.0
  • LDR -> ShiftN
  • adapter-2

Kommentare (28 Tage)

Sonstiges


Bloggeramt.de