Archiv für das Schlagwort (Tag): 'E-Mail'

Okt

9

De-Mail und der Staat liest mit… (Update)

Kategorie(n): Sonstiges - Kommentar schreiben

Unser Staat hat sich ein neues Grossprojekt in Zusammenarbeit mit T-Systems ausgedacht. Demnach ist ein neuer E-Maildienst für alle Bürger geplant. Nach entsprechender Authentifizierung (bei einem T-Punkt, einer Bank oder am Fahrkartenschalter) bekommt man eine eigene E-Mail-Adresse (nach folgendem Aufbau: Vorname.Nachname[.Nummer]@Diensteanbieter.zertIT.de) zur sicheren Kommunikation z.B. mit Behörden. Und alles in allem soll das Ganze natürlich auch noch einfach Bedienbar sein, wie man es von Anwendungen der T-Systems auch nicht anders gewohnt ist…

Golem.de fasst das Ganze Vorhaben meiner Meinung nach sehr gut zusammen:

Die Nutzung von De-Mail ist freiwillig. Sie erleichtert dem Bürger aber nicht nur den Umgang mit der Bürokratie, sondern birgt auch die Gefahr der Gewöhnung an staatliche Überwachung.

Sprich, die Daten sind absolut sicher… und wahrscheinlich gilt: Alles was Sie schreiben, kann und wird gegen Sie verwendet 😉

Update: Auch heise.de berichtet über das Vorhaben und berichtet u.a. das Strato aus dem Projekt ausgestiegen ist, da man anscheinend die vom BSI vergebene Zertifizierung nicht bekommen hat (die hat, man glaub es kaum, nur T-Systems bekommen (wie war das mit den Datenpannen bei Unternehmen der Deutschen Telekom?)).

Sep

23

RoundCube Webmail: 0.2-beta

Kategorie(n): PHP, Software - 2 Kommentare

Am Samstag hatte ich über RoundCube Webmail 0.2-alpha berichtet und schon gibt es ein Update: 0.2-beta. Neuerungen sind:

  • zusammenklappbarer Verzeichnisbaum
  • Automatische Erkennung der Sprache und Zeitzone des Browsers
  • komplette Integration von TinyMCE
  • Markieren von Nachrichten
  • Standard IMAP-Verzeichnisse pro Benutzer/Account einstellbar
  • Import/Export des Adressbuches
  • Unterstützung für pspell und syslog.

Die Version wird als Stabil eingestuft und ein Update empfohlen. Leider gibt es noch kein Update-Skript (soll bei der nächsten Version folgen).

Sep

11

WordPress Plugins: Subscribe To Comments

Eigentlich hatte ich ja gesagt, es kommen erstmal keine weiteren Plugins dazu. Aber wie so oft, hat man dann halt doch eines vergessen. Und so habe ich die Tage noch „Subscribe To Comments“ eingebaut. Dieses Plugin erlaubt jedem Kommentator sich bei weiteren Kommentaren via E-Mail benachrichtigen zu lassen. Eigentlich fragt man sich, weshalb es diese Funktion bei WordPress nicht schon direkt gibt. Wie auch immer, wenn ihr bei mir im Blog Folgekommentare also nicht mehr verpassen wollt, so bekommt ihr (wenn gewünscht) in Zukunft eine E-Mail-Benachrichtigung (selbstverständlich kann man diese auch wieder abbestellen).

Aug

6

Zimbra – Installation und erste „Aha“-Erlebnisse…

Kategorie(n): Software - 1 Kommentar

Heute hatte ich das Glück/die Aufgabe Zimbra (Open Source Edition), ein Mail/Calender-Server, zu installieren. Der Erste Eindruck ist durchaus positiv (einfache Installation), aber es zeigen sich leider auch recht schnell ein paar kleinere Mankos.

Installation:

Da leider von Zimbra keine Pakete für Debian/AMD64 zur Verfügung gestellt werden (die aktuelle Version von Zimbra gibts für Ubuntu derzeit leider auch nur für 6.06 *narf*) durfte ich mir heute wiedereinmal CentOS anschauen. Die „Installation von CentOS 5.2 unter XEN“ (Sprich Image auspacken, Inhalt auf ein LVM-Laufwerk kopieren und ne Konfigurationsdatei schreiben) verlief, wie nicht anders erwartet, ohne besondere Vorkommnisse. Auch die Installation von Zimbra ist eigentlich ein Kinderspiel (bei CentOS sollte man allerdings gleich „./install.sh –platform-override“ verwenden, man wird darauf aber auch hingewiesen, falls man doch nur install.sh aufgerufen hatte). Nur der Versand von E-Mails wollte ersteinmal nicht funktionieren. Ein Blick ins Maillog brachte allerdings schnell die Erleuchtung, es fehlte noch das Paket „file“ (dank yum war aber auch das schnell installiert).

Bedienung:

Der Webclient macht einen modernen Eindruck (dank AJAX und Co). Doch er offenbart (zumindest zumindest für mich) direkt nach dem Login ein kleines Manko, so etwas wie ein Dashboard (Aktuelle Termine/Aufgaben/E-Mails als Übersucht) fehlt, man landet direkt im „E-Mail-Client“. Ansonsten hat er alles so erledigt wie ich es mir gedacht hatte.

Der nächste Versuch galt Sunbird. Der Kalender lässt sich einfach via CalDAV integrieren (Link: http://server.domain.com/dav/username/Calendar ). Es fehlen allerdings die Aufgaben. Ein Blick ins Forum half weiter. Die Aufgaben sind derzeit anscheinend nur via .ics zu bekommen, und sofern man nun also einfach einen zweiten Kalender in Sunbird anlegt hat man auch die Termine (Link: http(s)://mail.example.com/home/<user>/Tasks). Nachdem hinzufügen von ein paar Aufgaben kam allerdings schon wieder die ernüchterung. Keine der Aufgaben wollte sich im SunBird wieder löschen lassen. Aber auch dafür gibt es Abhilfe: Man ändere einfach der Status der Aufgabe auf „Cancelled“ und siehe da, die Aufgabe ist verschwunden (sowohl in Sunbird als auch im WebClient).

Erstes Fazit:

Zimbra (Open Source Edition) scheint, sofern man mit dem WebClient zufrieden ist eine Runde Sache zu sein (den Desktop Client habe ich mir noch nicht angeschaut). Einfache Installation, einfache Bedienung. Die Anbindung an Sunbird ist leider nicht optimal, aber durchaus zu verschmerzen (für Thunderbird/Lightning gilt das Gleiche). Mal schauen, was die nächsten Tage/Wochen an weiteren Erkenntnissen bringt und ob Zimbra es schafft das bisher im Einsatz befindliche Scalix zu ersetzen (wobei ich da eher keine Bedenken habe).

Jun

5

Spam, „neues“ Tool zur Abwehr…

Kategorie(n): Software - Kommentar schreiben

In den letzten Tagen musste ich leider wieder einen Anstieg (> 15%) in Sachen Spammails zur Kenntnis nehmen und stelle mir so einmal mehr die Frage, was kann man denn noch dagegen tun. Mein Ansatz, mit dem Proxy als Secondary-Mailserver scheint noch immer recht brauchbar, der Spam hat hauptsächlich nur auf den nicht mit dem zusätzlichen DNS-Eintrag versehenen Domains zugenommen. Auf Freshmeat.net habe ich dann auch die Tage ein weiteres Tool für diesen Einsatzzweck gefunden: mxallowd.

mxallowd ist ein Daemon für Linux/Netfilter (via libnetfilter_queue), der eine Verfeinerung der nolisting-Methode darstellt. Hierbei werden für eine Domain zwei MX-Einträge vom Nameserver ausgeliefert, wobei auf der IP-Adresse des ersten MX-Eintrags kein Mailserver läuft. Einige Spammer versuchen nun, nur auf den ersten Mailserver Spam auszuliefern und werden damit keinen Erfolg haben. Auf der IP-Adresse des zweiten MX-Eintrags läuft dann ein richtiger Mailserver, der die E-Mails entgegennimmt. Echte Mailserver probieren – im Gegensatz zu Spammern – alle MX-Einträge in der angegeben Reihenfolge (geordnet nach Priorität) durch, bis sie die Mail zustellen können. Somit kommen echte Mails an und Spam bleibt draußen.

Der Ansatz gegenüber dem Proxy ist geringfügig anders, dürfte aufjedenfall Resourcenschonender und im Zweifelsfalle sogar etwas zuverlässiger arbeiten. Da z.b. beim Whitelisting nicht nur die anfragende IP sondern alle hinter dem DNS-Eintrag stehende IP’s auf die Liste gesetzt werden (ist bei Mailserverpools wie z.B. GMail nicht unwichtig, da könnte der nächste Versuch von einer anderen IP kommen). Kommt aufjedenfall auf meine Liste mit interessanten Tools. Nur bei meinem Problem hilft es mir auch nicht wirklich. Naja, schau mehr mal, vll. nimmt der Spam ja auch von selbst wieder ein bischen ab :)

Mrz

16

Debian: Vergessene Updates die zweite…

Kategorie(n): Linux - Kommentar schreiben

Hatte die Tage „mein“ Skript nochmals etwas nachgebessert und herausgekommen ist folgende Variante:

#!/bin/bash
#
# Cron Script – run from /etc/crontab or /etc/cron.daily
#
# Checks if an update is available and sends an e-mail
#
# Author: http://www.renemoser.net/archives/190
# Modified by: http://blog.splash.de

# Default: Show messages on console
QUIET=0
MAIL_TO=““

# check parameters
while [ $# -gt 0 ]
do
case „$1″ in
–quiet)
QUIET=1
;;
–mailto)
# get next param
shift
# check at least if it contains @
if [ `echo $1 | awk ‚/@/’` ]
then
MAIL_TO=$1
else
echo „–mailto expects an e-mail“
exit 1
fi
;;
–help)
echo „usage: apt_notify [–quiet] [–mailto email@dot.com]“
echo „–quiet [quiet mode, no output to console]“
echo „–mailto email@dot.com [send output via email]“
exit 0
;;
esac
shift
done

if [[ `apt-get update 2>&1 | grep Get` ]]
then

UPDATES=`apt-get -s dist-upgrade 2>&1 | awk ‚/Inst/{n++}; END {print n+0}’`
if [ $UPDATES -ne 0 ]
then
PACKAGES=`apt-get -s dist-upgrade 2>&1 | awk ‚/^(Inst)/ {sub(/^Inst+/, „+++“); print}’`
if [ -n $MAIL_TO ]
then
echo „These packages need an update on `hostname`:

$PACKAGES\n

Please perform ‚apt update && apt upgrade‘ as root“ | mailx -s „[`hostname`] $UPDATES update(s) available“ $MAIL_TO
fi
if [ $QUIET -ne 1 ]
then
echo „These packages need an update on `hostname`:
$PACKAGES“
fi
fi
fi
exit 0

Mir gehts im Grunde nicht um die Skript ansich, sondern viel mehr darum ein bischen mehr „bashen“ zu lernen… Jemand ne Idee zur geschickteren Umsetzung der Parameterangaben?

Feb

26

Debian: Nie wieder vergessene Updates ;)

Kategorie(n): Linux - 4 Kommentare

Bei renemoser.net habe ich ein kleines Skript zum Versenden einer E-Mail bei verfügbaren Updates gefunden. Da es nicht sofort funktioniert hat… (Die „“ um die aptitude-Befehle stören)… hab ich gleich auch noch n bisserl rumgepfuscht und es nach meinen Wünschen angepasst (Optik) und hier das Ergebnis:

#!/bin/bash
#
# Cron Script – run from /etc/crontab or /etc/cron.daily
#
# Checks if an update is available and sends an e-mail
#
# Author: http://www.renemoser.net/archives/190
# Modified by: http://blog.splash.de

MAIL_TO=“xxx@email.com“
QUIET=0

if [[ `apt-get update 2>&1 | grep Get` ]]
then

UPDATES=`apt-get -s dist-upgrade 2>&1 | awk ‚/Inst/{n++}; END {print n+0}’`
if [ $UPDATES -ne 0 ]
then
PACKAGES=`apt-get -s dist-upgrade 2>&1 | awk ‚/^(Inst)/ {sub(/^Inst+/, „+++“); print}’`
echo „These packages need an update on `hostname`:

$PACKAGES

Please perform ‚apt update && apt upgrade‘ as root“ | mailx -s „[`hostname`] $UPDATES update(s) available“ $MAIL_TO
if [ $QUIET -ne 1 ]
then
echo „These packages need an update on `hostname`:
$PACKAGES“
fi
fi
fi
exit 0

P.S.: Ja, mir ist das „cron-apt“-Paket bekannt 😉

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