Archiv für das Schlagwort (Tag): 'Open Source'

Aug

10

Bilder vergrößern mit SmillaEnlarger…

Kategorie(n): Software - 10 Kommentare

Immer mal wieder kommt es vor, und man hat nur ein kleines Bild, bräuchte es aber eine Nummer größer. Die in den Bildbearbeitungsprogrammen verwendeten bikubischen Interpolationen sind nur bedingt tauglich. Bessere Plugin kosten aber richtig Geld (z.B. Alien Skin Blow Up, 250$).

SmillaEnlargerMit SmillaEnlarger (gefunden bei Golem.de) gibt es eine kostenlose Alternative. SmillaEnlarger gibt es derzeit als eigenständiges Programm für Windows/Mac OSX (eine Plugin-Version gibts leider nicht). Die Installation ist einfach, auspacken und den Ordner “ImageEnlarger” an die gewünschte Stelle kopieren (einen Installer gibts nicht).

Die Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig (siehe Screenshot) und nur bedingt intuitiv (oder eigentlich nur intuitiv zu bedienen, da viele “Standards” ausser acht gelassen wurden).

Sollte man für ein freigestelltes Motiv das Dithering deaktivieren (Rauschen im freien Bereich), so ist es bei anderem Ausgangsmaterial durchaus sinnvoll ist (“optische Täuschung”, vermittelt mehr Details als tatsächlich vorhanden sind), allerdings stößt man hier auf ein erstes Problem, die Parameter/Einstellungen lassen sich leider nicht speichern. Zusätzlich werden bei  jedem Programmstart die Parameter wieder auf die Standardvorgabe zurückgestellt (man braucht also ein gutes Gedächtnis, wenn man einmal die “perfekten” Einstellungen für einen Bildtyp gefunden hat). Weiterhin wünschenswert wäre eine Stapelverarbeitung, um Bilder gleichen Typs in einem Rutsch zu vergrößern.

Aber die Ergebnisse der Vergößerung sprechen für sich (man darf natürlich keine ‘Wunder erwarten) und sind (passende Einstellungen vorausgesetzt) bedeutend bessers als bei Photoshop.

Fazit: Interessantes Tool und eine gute Alternative zu kommerzieller Software.

Jul

17

Undank ist der welten Lohn…

Kategorie(n): Kaputte Welt - 3 Kommentare

Da ich gerade nocheinmal über das Thema bei Frank (gabs vor ein paar Tagen u.a. schon in Englisch: “Is WordPress a Thankless Community“) gestolpert bin, blogge ich nun doch darüber.

Meine Erwartungen ins Sachen Feedback (Geld/konstruktive Kritik/ein dankender Kommentar/ein Review/ein Patch/eine Erweiterung/ein Erweiterungsvorschlag etc pp) habe ich schon vor sehr langer Zeit zurückgeschraubt. Ich hatte im Jahre 2000 die Basis meines damals selbstentwickelten CMS kostenlos (als Open Source) zur Verfügung gestellt. Es wurde fleissig heruntergeladen, aber ausser Bemerkungen wie “das geht nicht” und dergleichen kam nichts, gar nichts zurück (nichteinmal ein Danke). Mit derart wenig Feedback hatte ich wirklich nicht gerechnet, aber auch sehr schnell meine Konsequenz daraus gezogen. Sprich die weitere Entwicklung wurde nicht mehr veröffentlicht. Meine Einstellung habe ich dann auch entsprechend angepasst und meine Erwartungen massiv zurückgeschraubt und mir vorgenommen mich einfach nicht mehr darüber aufzuregen (was leider nicht immer funktioniert).

Im letzten Jahr habe ich dann einen Neustart in Sachen Open Source gewagt, und die hauptsächlich für mich entwickelten Plugins für WordPress veröffentlicht und im Grunde hat sich im Laufe der Zeit nicht wirklich viel verändert. Natürlich ist die Basis der Nutzer heute deutlich größer, aber das “Feedback” ist im Grunde noch das Gleiche. Hier und da mal ein Danke oder ein Blogbeitrag/Review (danke dafür), aber zumeist eher unfreundlich formulierte Fragen (die sehr häufig schon in der FAQ oder im Forum beantwortet wurden). Nicht selten darf man sich auch noch Dinge anhören, bei denen man sich nur an den Kopf langen kann… Die meisten erwarten natürlich dennoch entsprechenden Support, ansonsten darf man sich im schlimmsten Fall (wobei diese Ergänzung eigentlich gestrichen werden kann) noch irgendwelche Beleidigungen anhören oder sich in sonstiger Weise beschimpfen lassen, warum man nicht innerhalb von 5 Minuten das Problem behoben hat, ja wieso eigentlich überhaupt dieses Problem auftreten konnte und man sein Plugin nicht gegen alle möglichen WordPress/PHP/MySQL-Versionen getestet hat… Kann ja eigentlich nicht angehn…

Nunja… Lange Rede kurzer Sinn… Mir gehts nicht ums Geld (wobei ich bei ner Spende natürlich nicht nein sage), mir gehts um Feedback (ok mit einer Einschränkung: qualitatives Feedback oder auch konstruktive Kritik). Das fängt damit an, das man meinen Wunsch respektiert und Fragen im Forum stellt (geht auch als Gast) und für Erweiterungswünsche bzw. Bugs den Bugtracker (auch das geht als Gast) benutzt. Sehr gerne gesehen sind natürlich Beiträge/Reviews zu meinen Plugins (insbesondere Reviews, da sie häufig Ideen für die Weiterentwicklung bieten), aber es reicht auch ein einfaches Danke in Form eines Kommentars. Muss aber auch gar nicht sein, solange man meine Plugins so einsetzt wie sie sind und damit zufrieden ist oder sie sich selbst zurecht biegt. Wobei im letzteren Fall eine Rückmeldung natürlich wünschenswert ist (kann das Plugin ja vll. auch für andere interessant machen bzw. verbessern). Aber auch das Übersetzen in eine andere Sprache ist für mich eine Form der Annerkennung. Und es gibt sicherlich noch viele weitere Möglichkeiten, dem Autor/Entwickler seinen Dank auszudrücken…

Was mich aber so richtig ankotzt ist die Einstellung, das man zum kostenlosen Plugin auch noch entsprechende, sofortige Hilfe bekommt und zwar auch dann wenn man zu doof ist die Anleitung zu lesen, die Wünsche des Entwicklers in keinster Weise respektiert, nicht wirklich bei dem Problemlösung helfen will (hat jemand ne Glaskugel für mich?) und das natürlich alles für lau (und wenn man dann dennoch so freundlich ist und trotzdem hilft, noch nicht einmal am Ende ein danke zu hören bekommt). Hallo, gehts noch?

Jun

29

PosteRazor: Mach dein eigenes Poster…

Kategorie(n): Linux, Software, Windows - 3 Kommentare

Hin und wieder kommt man in die Verlegenheit und würde gerne ein Poster (oder dergleichen) in z.B. A1 ausdrucken, hat aber nur einen A4-Drucker, was macht man da? Man benutzt ein Tool wie PosteRazor (Open Source, gibts für Windows/Mac OSX/Linux).

Der PosteRazor schneidet ein (Raster-)Bild in passende, überlappende Stücke (in der gewünschten Größe, z.B. A4) und erstellt daraus eine PDF-Datei, die man anschließend nur noch auszudrucken braucht. Folgende Bildformate werden unterstützt: BMP, DDS, Dr. Halo, GIF, ICO, IFF, JBIG, JPEG/JIF, KOALA, LBM, Kodak PhotoCD, PCX, PBM, PGM, PNG, PPM, PhotoShop PSD, Sun RAS, TARGA, TIFF, WBMP, XBM, XPM. Bei der Auswahl sollte im Grunde eigentlich jeder ein passendes Format finden ;)

Ein kleines Manko hat das Tool leider dennoch, es werden keine Schnittmarkierungen erstellt, so dass man je nach Bild “auf gut Glück” schneiden muss (steht aber laut Forum ganz weit oben auf der ToDo-Liste).

Jun

6

Endian Firewall Appliance: Version 2.2 CE

Nach gut 19 Monaten seit der ersten Betaversion (insgesamt 4 Betaversionen und 3 Release Kandidaten) ist nun endlich die Community EditionVersion 2.2 der Endian Open Source UTM Firewall Appliance  fertiggestellt worden.

Die Endian Firewall basiert ursprünglich auf IPCop/Linux und bietet grundlegende Firewallfunktionen, sowie Proxies für HTTP, FTP, POP3, SMTP inkl. Viren und Spamschutz bzw. Webcontent-Filter. Für VPN-Verbindungen stehen OpenVPN (z.B. als Roadwarrior- oder GW2GW-Szenario) und IPSec zur Verfügung.

Leider sind einige der neuen Funktionen (z.B. Gruppen bzw. Zeitbasierte Zugriffsregeln) nur der kommerziellen Variante vorbehalten und auch die Updates für die Community Edition wurden meist erst mit deutlicher Verzögerung freigegeben. Immerhin soll von nun an ein Update der Open Source Variante mit nur einem Befehl möglich sein. Bleibt abzuwarten, ob die nun versprochenen Verbesserungen (Bugtracker/Zugriff auf den Sourcecode/News) nun entsprechend umgesetzt und auch gepflegt werden.

Die Version 2.2 kann bei Sourceforge heruntergeladen (inkl. Sourcecode) werden: Download.

Apr

20

TinyCode: 1.0.0 – Initial release

Kategorie(n): Plugin, WordPress - 1 Kommentar
TinyCode (english)TinyCode processes your content and changes the pre-defined shortcodes (such as [ important ][ /important ]) to the correct, and pre-formatted HTML to highlight a part of the text. The component is compatible with WYSIWYG editors so you do not need to worry if you or your client, have little knowledge of HTML.

For more information on how to use the shortcodes take a look at the example page.

Please report bugs and/or feature-request to our ticket-system: Bugtracker/Wiki. For Support, please use the forum.

The icons used in this plugin are from famfamfam.

TinyCode (Deutsch)Mit diesem Plugin für WordPress lassen sich Textpassagen mit Hilfe einer Erweiterung des WYSIWYG-Editors ohne HTML-Kenntnisse durch Schablonen (“Warnung”, “Download” etc.) optisch hervorheben.

Für weitere Informationen bzgl. der möglichen Shortcodes, schaut Euch bitte die Beispielseite an.

Für Bugmeldungen bzw. Erweiterungswünsche bitte den “Bugtracker” und für sonstige Fragen bitte das Support-Forum;). verwenden

Die im Plugin bzw. den Templates verwendeten Icons stammen von famfamfam.

Mrz

1

FunkLoad: Benchmark/Loadtest einer Webseite/eines Webserver

Kategorie(n): Software - 2 Kommentare

Immer wiedereinmal steht man vor der Frage, wie Leistungsfähig ist eine dynamische (z.B. eine durch ein CMS generierte) Webseite bzw. der verwendete Webserver. Spielereien wie “Diese seite wurde in x.xx Sekunden generiert” können vll. einen Anhaltspunkt liefern, aber was wirklich unter “Stress” passiert, ist damit eher nicht zu beantworten. Das Benchmark-Tool “ab” des Apache Projekts liefert mit den Angaben zu der maximalen Anzahl der (erfolgreich) beantworteten Anfragen pro Sekunde, sowie zusätzlicher Informationen wie der Abweichung bzw. den Prozentzahlen zu den Anfragen innerhalb einer bestimmten Zeit, da schon deutlich mehr an auswertbaren Daten.

FunkLoadWem das noch nicht genug ist, der sollte sich unbedingt einmal das in Python geschriebene “FunkLoad” anschauen. Damit lässt sich parallel zum Stresstest z.B. auch der Server “überwachen” um so die Zahl der erfolgreichen Tests den Serverparametern wie CPU-Load/Speicherauslastung etc gegenüber zu stellen, ein möglicher Flaschenhals lässt sich damit deutlich besser eingrenzen. Das Tool liefert allerdings nicht nur nackte Zahlen, sondern durch den Reportgenerator recht ausführliche Berichte. Eine interessante weitere Auswertung stellt die Möglichkeit dar sich einen Vergleichsreport zwischen zwei Tests erstellen zu lassen (z.B. vorher/nachher-Vergleich). Damit werden die Zahlen durch schöne Graphiken untermauert, und für den Einen oder Anderen sicherlich leichter verständlich dargestellt ;)

Jan

29

WordPress Plugin: Floatbox Plus

Kategorie(n): PHP, Plugin, WordPress - 76 Kommentare

So, es ist soweit. Meine vor kurzem schon angekündigte, angepasste Version von Lightview Plus für den Einsatz mit Floatbox anstelle von Lightview ist fertig. Sie basiert auf der aktuellen Version 2.1.0 von Lightview Plus und bringt ausser dem Austausch von Lightview/Floatbox keine wirklichen Änderungen mit sich (sieht man einmal von den weggelassenen Übersetzungen ab). Aufgrund der Lizenz von Floatbox (inkompatibel zur GPL), muss auch bei meinem Plugin Floatbox zusätzlich installiert werden (auf meiner ToDo-Liste steht schon der Einbau einer Funktion zum Download/Einbinden von Floatbox direkt im Adminbereich von WordPress). Durch den Einsatz von Floatbox entfällt die Notwendigkeit des Einbindens weiterer JavaScript-Bibliotheken (Prototype + Scriptaculous) im Frontendbereich, was zu weniger Inkompatibilitäten mit anderen Plugins führt (der Grund weshalb ich mir überhaupt die Arbeit mit der Anpassung gemacht habe).

Wie auch bei meinen anderen Plugins gilt: Wer Bugs findet, oder ein Feature wünscht, möge sich bitte im TicketSystem/Wiki äussern. Für sonstige Fragen und bei Problemen bitte das Forum (und nicht die Kommentarfunktion hier im Beitrag) benutzen, danke.

Ich möchte mich hier auch noch einmal ausdrücklich bei Thorsten für sein Plugin: Lightview Plus und seine Erlaubnis dieses als Basis für Floatbox Plus zu verwenden bedanken: Danke ;)

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Dez

21

PHP: Interpretiert oder vll. doch lieber kompiliert?

Kategorie(n): PHP - 3 Kommentare

PHP wird ja gerne als Skriptsprache für Kiddies abgestempelt (darüber zu diskutieren lohnt nicht!). Was vielen eher unbekannt ist, es gibt schon länger einen Compiler: Roadsend PHP. Roadsend PHP ist eine quelloffene und eigenständige (basiert nicht auf der ZendEngine) Implementierung der (Skript-)Sprache PHP und ermöglicht es eigenständig lauffähige Programme zu erzeugen (Binaries, es wird zur Laufzeit kein Interpreter mehr benötigt). Es werden weite Teile von PHP4/5, sowie einige Erweiterungen unterstützt. Aktuell findet ein Rewrite unter C++/LLVM statt.

Neu (wobei es das Konzept dazu auch schon eine Weile gibt) ist phc. Hier wird der PHP-Code in C-Code übersetzt und dann durch den GCC gejagt. Das Ergebnis ist auch hier ein natives Binary. Zusätzlich lässt sich mit phc der Sourcecode auch zum Einen “aufhübschen” (pretty-print) bzw. zum Anderen unleserlich machen (obfuscate).

Der Vorteil?

Nun, zum Einem muss man den Sourcecode bei einem kleinen Kommandozeilen-Skript nicht mehr herausgeben und ist auch nicht mehr auf die Installation des Interpreters angewiesen (mir ist durchaus bekannt, das es für PHP entsprechende Encoder gibt, doch deren Byte-Code/Zwischencode lässt sich deutlich leichter “entschlüsseln”).

Zum Anderen lassen sich damit z.B. eigene Bibliotheken/Extensions schreiben und damit Performancegewinne zur Laufzeit realisieren. Sicherlich sind diese Extensions nicht das Mass der Dinge, und mit Handarbeit (am C-Code) dürfte sich noch einiges an zusätzlicher Perfomance gewinnen lassen, aber für den “einfachen” PHP-Entwickler dürfte dies ein einfacher Einstieg in die Extensions-Entwicklung sein.

Dez

11

Yo Frankie!: Nun auch als Download verfügbar…

Kategorie(n): 3D, Spiel - Kommentar schreiben

Für alle die es noch nicht mitbekommen haben, Yo Frankie! kann man nun auf der offiziellen Seite downloaden. Das Spiel gibt es in zwei Varianten, einmal in der neuen Blender Game Engine (ca 206MB, plattformunabhängig) und zum anderen auf Basis der Crystal Space – Engine (nur Windows/Linux).

via: YoFrankie ist frei (Golem.de)

Dez

11

WordPress 2.7 “Coltrane”: Verfügbar…

Kategorie(n): WordPress - Kommentar schreiben

Es ist soweit, die Version 2.7 von WordPress (“Die neue Generation der freien Blogsoftware” laut Golem.de) ist verfügbar (die deutsche Version gibt es hier). Wichtigste Neuerung ist das Redesign des Adminbereichs. Es wurden nicht nur das Design/Farben aufgepeppt, sondern insbesondere auch die “Laufwege” verkürzt (sprich die meisten Aktionen sind nun mit weniger Mausklicks zu erledigen). Erwähnenswert ist sicherlich auch die neue Autoupdatefunktion, damit lässt sich nach den schon bekannten Plugin-Updates nun auch das Basissystem direkt aus dem Adminbereich heraus aktualisieren.

Vor einem Update sollte man unbedingt prüfen, ob das verwendete Theme auch kompatibel ist, da das Kommentarsystem umgebaut wurde (eine Anleitung zum Anpassen findet man z.B. hier).

Hier im Blog muss das Update ersteinmal warten, mein Theme ist leider noch nicht an das neue Kommentarsystem angepasst. Auf einer anderen Seite habe ich allerdings schon sein ein paar Wochen die dev-Version von 2.7 im Einsatz und ich muss sagen, es gefällt mir ganz gut. Zu meinen Plugins kann ich derzeit nur sagen, sie müssten mit WordPress 2.7 funktionieren, falls jemand dennoch Probleme hat, einfach melden (vgl. Gallery Widget/hype it!: Neues “Ticket-System”).

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