Archiv für das Schlagwort (Tag): 'Schutz'

Apr

28

Wozu sind Bewegungsprofile gut?

Zum Stalken, sicherlich. Zur Verbrechensaufklärung, vielleicht. Zum Aufstellen von Radarfallen?

Nachdem die Tage über die Bewegungsprofile der Smartphone Betriebssysteme (z.B. iOS) diskutiert wurde, reiht sich nun auch ein Navi-Hersteller mit ein. Die bei TomTom via HD Traffic gesammelten Daten werden von der niederländischen Polizei ausgewertet, um Radarfallen gewinnbringender aeh sinnvoller aufzustellen (vgl. Golem.de). Immerhin sind die Daten anonymisiert (wird zumindest behauptet, bzw. die Polizei hat keine Möglichkeit die einzelnen Daten einen Fahrer zuzuordnen), aber dennoch sind die Autofahrer von dieser Datenverwertung nicht gerade begeistert.

Allerdings muss man die Polizei eigentlich auch loben, denn hier hat mal wieder jemand verstanden, das man Daten nicht nur sammeln kann, sondern die Nutzung/Auswertung der Daten („Data Mining“) der wichtigere Part ist und man hier durchaus mal kreativ sein darf. Ob man bei dieser Art der Aufstellung der Radarfallen der ursprünglichen Idee nachkommt und nicht nur den monetären Aspekt im Sinn hat, darüber braucht man wohl nicht zu diskutieren.

Bleibt die Frage, wann springen andere Länder auf diesen Zug auf bzw. welche Navi-/Smartphone-Hersteller spielen da noch mit.

Jul

1

Hoya HMC-Super UV Filter: Zum Schutz des Objektivs

Ein Objektiv, respektive die Frontlinse, möchte auch geschützt sein und so kommt nun ein „Hoya HMC-Super UV Filter“ auf das “Sigma 18-125mm 3,8-5,6 DC OS HSM Objektiv für Canon”.  Natürlich ist ein UV-Filter nicht nur ein „billiger“ Objektivschutz, sondern absorbiert auch die ultravioletten Lichtstrahlen, die häufig Außenaufnahmen unscharf und flau erscheinen lassen.

Als weitere Anschaffung steht noch ein passender zirkularer Polarisationsfilter auf dem Plan, wobei ich allerdings noch unschlüssig bin, welcher es werden soll.

Apr

3

c’t-Browsercheck: Conficker Test

Kategorie(n): Sicherheit - 2 Kommentare

Derzeit wird ja viel über Conficker berichtet. Wer seinen Computer gerne einem Schnelltest (ohne Installation irgendeines Tools) unterziehen möchte, der findet einen einfachen Test dazu im c’t-Browsercheck: Conficker Test. Der Test läuft direkt über den Browser (funktioniert allerdings nur, sofern man nicht mit einem Proxy unterwegs ist).

Generell sollte man seinen PC allerdings durch geeignete Massnahmen schützen (Updates, Antiviren-Software und Firewall), denn der Test sagt nichts darüber aus, ob man nicht vielleicht andere „Parasiten“ auf seinem PC durchfüttert 😉

via: Blogs optimieren.

Okt

1

Die Spinnen doch die Briten (British Telecom)

Was muss ich denn da gerade bei Golem.de lesen? „BT startet neuen Test mit Phorm„.

Phorm bietet an, Surfern personalisiert Werbung auszuliefern, indem es deren Nutzungsverhalten auswertet. Das System des Unternehmens analysiert, welche Websites ein Nutzer besucht und nach welchen Begriffen er in Suchmaschinen sucht. Daraus erstellt es ein Profil, zu dem passende Werbung angezeigt wird.

Mein erster Gedanke, die Spinnen doch die Briten… und irgendwie allesamt. Zum Einen natürlich die British Telecom, das sie es überhaupt nocheinmal versucht, zum Anderen die angeblichen Benutzer des neuen Systems.

Ganz doof ist man bei der BT nämlich nicht, diesesmal wird es den Kunden nicht zwangszwischengeschaltet, nein man lädt Kunden zum umbenannten Dienst „Webwasher“ ein und gaukelt ihnen vor, es würde ihrer Sicherheit dienen. Sicherlich, mit dem System lässt sich durchaus vor Phishing warnen, aber die anderen Aspekte, das Datensammeln dürfte für BT definitiv im Vordergrund stehen. Und nach der Erlaubnis der User, darf der komplette Datentransfer „mitgeschnitten“, analysiert und gespeichert werden. Obendrein bekommt man ja als „Bonus“ noch personalisiert Werbung eingeblendet, ob das wirklich ein Vorteil für den Kunden ist?

Welchen wirklichen Vorteil beim Phishing (und genau das ist wohl das einzige Positive am System) das Ganze z.B. gegenüber „simplen“ DNS-basierten Systemen (vgl. OpenDNS) wirklich haben soll, ich weiss es nicht… und dafür soviel an eigenen privaten Daten preiszugeben? Da muss man schon ein enormes Vertrauen in seinen Provider und die beteiligten Dritten haben.

Ich bin einmal gespannt, wann deutsche Provider auf ähnliche Dinge kommen bzw. darüber berichtet wird, das sie derartiges schon längst im Einsatz haben/hatten…

Aug

5

Wirksamer Schutz für E-Mail-Adressen?

Kategorie(n): Software - Kommentar schreiben

Vorneweg, es geht hier nicht um einen neuen super tollen Spamfilter, sondern vielmehr um Techniken zum Vermeiden, dass die eigene E-Mail-Adresse in irgendwelchen Spamlisten landet.

Bei Dr. Web bin ich im Blog über folgenden Beitrag gestolpert: Wirklich wirksamer Schutz für E-Mail-Adressen. Ausgangsbasis für den Artikel ist eine „Studie“ von Silvan Mühlemann von Techblog. Er hatte über ein Jahr getestet, welche Technik zum „Verschleiern“ der E-Mail-Adresse bei Veröffentlichung auf einer Internetseite am wirksamsten gegen Bots hilft. Wenig verwunderlich ist, die Plain-Text-Methode hat natürlich am meisten Spam angezogen. Interessant sind eher die anderen Ergebnisse, so haben z.B. zwei ausschliesslich auf CSS basierende und damit leicht umzusetzende Methoden (Änderung der Schreibrichtung / Trennung mittels unsichtbarer Elemente) es geschafft, das keine der E-Mail-Adressen Spam erhalten hat (Alle Methoden sind im Techblog im Detail nachzulesen). Eines Gemeinsam haben allerdings alle Methoden, nebem einem möglichen Schutz vor dem automatischen Erfassen durch Bots, bieten sie auch (kleinere) Nachteile für den normalen Besucher. Zumeist funktioniert ein „mailto:“-Link nicht mehr, die E-Mail-Adressen lassen sich häufig nicht oder nur fehlerhaft per „Copy and Paste“ kopieren. Ältere Browser und/oder Browser, bei denen z.B. JavaScript etc abgeschalten ist/die CSS nicht „vernünftig“ bearbeiten kommen in Schwierigkeiten, das sie für den Besucher keine brauchbaren Ergebnisse liefern können. Nicht vergessen sollte man dabei auch, die Rechtslage bzgl. eines Impressum. Nach einem aktuellen Urteil reicht unseren Gerichten die Angabe eines Formulars anstatt einer E-Mail-Adresse z.B. nicht aus, wie ein Gericht bzgl. einer verunstalteten E-Mail-Adresse urteilt ist allerdings noch nicht bekannt. Weiterhin helfen derartige Methoden natürlich nur, wenn man bei der veröffentlichung der E-Mail-Adresse einfluss hat, gibt man allerdings die selbe E-Mail-Adresse in einer Community (Social/Forum) und es besteht dort z.B. eine Sicherheitslücke, so landet man schneller als einem lieb ist auch damit wieder in den Listen der Spammer. Es kann auchreichen, das ein Freund die E-Mail-Adresse in seinem E-Mail-Programm speichert und dieses wegen mangelnder Sicherheitsmassnahmen z.B. durch ein Trojaner ausgelesen wurde, und schwupps bekommt man auch Spam…

Fazit: Sofern man eine E-Mail-Adresse nur auf der eigenen Seite (den eigenen Seiten) veröffentlicht, kann man mit diesen Methoden die Hürde sicherlich sehr hoch setzen, dennoch ist es kein 100%-tiger Schutz. Ein serverseitiger Spamfilter (oder zur Not auf Clientseite) ist damit sicherlich nicht zu ersetzen. Der Spamfilters kann damit aber gegenenfalls entlastet werden 🙂

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