Archiv für das Schlagwort (Tag): 'Spam'

Jun

5

Spam, „neues“ Tool zur Abwehr…

Kategorie(n): Software - Kommentar schreiben

In den letzten Tagen musste ich leider wieder einen Anstieg (> 15%) in Sachen Spammails zur Kenntnis nehmen und stelle mir so einmal mehr die Frage, was kann man denn noch dagegen tun. Mein Ansatz, mit dem Proxy als Secondary-Mailserver scheint noch immer recht brauchbar, der Spam hat hauptsächlich nur auf den nicht mit dem zusätzlichen DNS-Eintrag versehenen Domains zugenommen. Auf Freshmeat.net habe ich dann auch die Tage ein weiteres Tool für diesen Einsatzzweck gefunden: mxallowd.

mxallowd ist ein Daemon für Linux/Netfilter (via libnetfilter_queue), der eine Verfeinerung der nolisting-Methode darstellt. Hierbei werden für eine Domain zwei MX-Einträge vom Nameserver ausgeliefert, wobei auf der IP-Adresse des ersten MX-Eintrags kein Mailserver läuft. Einige Spammer versuchen nun, nur auf den ersten Mailserver Spam auszuliefern und werden damit keinen Erfolg haben. Auf der IP-Adresse des zweiten MX-Eintrags läuft dann ein richtiger Mailserver, der die E-Mails entgegennimmt. Echte Mailserver probieren – im Gegensatz zu Spammern – alle MX-Einträge in der angegeben Reihenfolge (geordnet nach Priorität) durch, bis sie die Mail zustellen können. Somit kommen echte Mails an und Spam bleibt draußen.

Der Ansatz gegenüber dem Proxy ist geringfügig anders, dürfte aufjedenfall Resourcenschonender und im Zweifelsfalle sogar etwas zuverlässiger arbeiten. Da z.b. beim Whitelisting nicht nur die anfragende IP sondern alle hinter dem DNS-Eintrag stehende IP’s auf die Liste gesetzt werden (ist bei Mailserverpools wie z.B. GMail nicht unwichtig, da könnte der nächste Versuch von einer anderen IP kommen). Kommt aufjedenfall auf meine Liste mit interessanten Tools. Nur bei meinem Problem hilft es mir auch nicht wirklich. Naja, schau mehr mal, vll. nimmt der Spam ja auch von selbst wieder ein bischen ab 🙂

Mai

30

TypePad AntiSpam – eine Konkurrenz zu Akismet?

Kategorie(n): Software - Kommentar schreiben

Bei Golem.de bin ich gerade auf TypePad AntiSpam von den Machern vom Blogdienst TypePad/Moveable Type aufmerksam geworden. Es ist genau wie Akismet (von den WordPress-Machern) ein kostenloser Anti-Spam-Dienst fürgegen Kommentar-/Trackback-Spam. Der Dienst ist API-kompatibel zu Akismet aufgebaut und lässt sich somit auch leicht in WordPress und andere Software die bisher schon Akismet unterstützt integrieren. Doch viel interessanter ist die Nachricht, der Grundfunktionalität des Dienste ist als Open-Source freigegeben, so das man selbst einen eigenen Anti-Spam-Dienst aufbauen kann. Der Open-Source-Variante fehlen lediglich ein paar Regeln und ein Teil der Logik (man will es Spammern nicht zu leicht machen). Ob und inwieweit die Open-Source-Variante „out-of-the“-Box zum Schutz des eigenen Blogs taugt oder wie leicht sich die fehlenden Regeln/Logik nachbauen lässt, kann ich momentan nicht sagen, werde es aber sobald als Möglich austesten.

Mai

7

Spam und was man dagegen tun kann, Teil2…

Kategorie(n): Linux - Kommentar schreiben

Nachdem ich in meinem ersten Beitrag die Holzhammermethode und die Methode des nicht startens des entsprechenden Serverdaemons aufgezeigt habe, möchte ich nun etwas genauer auf die ursprünglich geplante Variante eingehen. Der Ansatz baut darauf, „nichts“ am produktiven (aber eigentlich über das Limit belasteten) System zu ändern und den von Spammern gerne gewählten Weg (nutzen des MX-Backup-Servers) ein bischen einzuschränken. Ein weiteres Problem, ich bin nicht wirklich von Greylisting überzeugt und so kommt es auf dem eigentlichen Server auch nicht zum Einsatz. Ein erster Versuch könnte sein, man trägt brav für alle seine Domains einfach einen zweiten, nicht existenten Mailserver mit niedrigerer Priorität ein. Erstaunlicherweise funktioniert es sogar, der Spam beim Hauptserver nimmt deutlich ab.

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Mai

5

Spam: kaum meldet man sich bei Verzeichnissen an…

Kategorie(n): AntiSpam - 2 Kommentare

Ob sich das erhöhte Spamaufkommen wirklich darauf zurückführen lässt, ich weiss es nicht. Aber irgendwie ist es schon auffällig, das kaum in 2 Verzeichnissen eingetragen, die durch Akismet verhinderten Spams doch deutliche zugenommen haben (immerhin Akismet scheint es noch sauber zu filtern). Mit „Werbung“ fällt man also auch den Spammern auf 🙁

Wer mag, kann nun mein Blog bei Bloggerei bewerten, alternativ darf man mir bzgl. des Blog auch gerne hier einen Kommentar mit Feedback/Kritik hinterlassen. Die zweite Seite bei der ich mich angemeldet habe ist: BloggerAmt. Was mir beides nun genau bringt, ich weiss es nicht (noch nicht?). Schau mer einfach mal 😉

Mrz

28

Spam und was man dagegen tun kann…

Nein ich habe leider kein Patentrezept 🙁

Die Methode von 1und1 ist wohl für den „kleinen“ Serverbetreiber eher nicht praktikabel. Derzeit blockt 1und1 anscheinend alle Mails aus dem Netz von HostEurope, aufgrund eines stark erhöhten Spamaufkommens von den Servern des Kölner Wettbewerbers. Würde unsereins alle IP-Netze von „spamversendenden“ Providern blocken, würde dies wohl vielen Spam verhindern, allerdings würde man auch kaum noch gewünschte E-Mails bekommen… und „jucken“ würde es wohl keinen der Provider.

Ich muss allerdings zugeben, mir ist die Tage beim Testen ein kleiner Fehler mit ähnlicher Wirkung unterlaufen. Beim Ändern der Konfiguration muss ich wohl vergessen haben den „Mail-Proxy“ wieder zu starten *pfeif* und schwupps hab ich alle Mails sämtlicher Provider geblockt. Glücklicherweise ist der Server derzeit nicht im produktiven Einsatz. Allerdings dürfte sich dies bald ändern, die ersten Auswertungen der Logfiles sind vielversprechend (nein nicht während der Offtime, die Werte lassen sich im Normalbetrieb wohl leider nicht erreichen)… Das Spamaufkommen bei den „umgeleiteten“ Domains hat sich dank Greylisting etc. stark gebessert. Allerdings bin ich noch immer nicht so Recht von der Methode „Greylisting“ überzeugt, aber das Ergebnis spricht eigentlich für sich…

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