Archiv für die Kategorie: 'Sonstiges'

Sep

27

Schäubles Phantasiewelt: Heute, der Islamist ohne Internet…

Kategorie(n): Sonstiges - Kommentar schreiben

heise.de vermeldetet heute vom neusten Plan von unserem Innenminister Herrn Schäuble: „Schäuble will Nutzung des Internets durch Islamisten erschweren„. Leider wird komplett verschwiegen, wie das denn umgesetzt werden soll. In Blogs findet man schon den einen oder anderen Vorschlag (wobei hier definitiv die Antwortmöglichkeit „weiss nicht/vielleicht“ fehlt!). Aber es gibt natürlich auch Zweifler. Wobei sich für mich dann auch gleich noch die Frage stellt, wer entscheidet denn, wer Islamist ist und wer nicht… unsere Gerichte dürften sich freuen, wenn man ihnen diese Entscheidung auch noch aufbürdet, aber wahrscheinlich soll das so oder so eine neue Behörde/Unterabteilung des BKA/Verfassungsschutz machen. Damit könnte Herr Schäuble gleich noch ein paar neue Arbeitsplätze schaffen und man müsste sich nicht vor Gericht streiten…

Sep

24

Mein erstes Geld verdienen Erlebnis im Internet

Kategorie(n): Sonstiges - 3 Kommentare

Gerade habe ich bei Selbständig im Netz (und auch bei createsomfing) eine Blogparade zum Thema mein erstes, verdientes Geld im Internet entdeckt. Insbesondere da mein Verdienst nicht durch AdSense oder Affiliate-Marketing zustandegekommen ist, will ich einmal meine Erfahrung wiedergeben.

Mein erstes Geld verdienen Erlebnis im Internet:

Uff, das ist schon lange her. Ich hoffe ich bekomme das alles noch richtig zusammen ;)

Wir schreiben das Jahr 2000, und wie es der Zufall so will, bekomme ich eine E-Mail von der Bertelsmann Gamechannel GmbH & CO KG (einem Joint Venture von Bertelsmann und Viag Interkom) in die Finger in der Sie auf der Suche nach Fanseiten zu Computerspielen für Ihr Netzwerk GCPro waren. Nun, ich hatte gerade erst (am 31.12.1999) eine Fanseite zu Unreal Tournament gelauncht. Anfangs noch in reinem HTML und mit ein paar News/Tipps und Tricks zum Spiel habe ich die Seite schon mitte Februar mit der gerade erlernten Skriptsprache PHP und einer MySQL-Datenbank zu einer Community-Seite mit News, Downloads und Forum (das war noch ein Perl-Skript) umgebaut. Insbesondere das Mitwirken eines anderen UT-Begeisterten (X-Fish) zwang mich zu diesem Schritt, denn bis dato musste er mir jegliche Änderung per E-Mail/ICQ mitteilen und ich durfte das Ganze dann mühsam in die Seite einpflegen. Kurz nach dem Launch der Seite mit dem eigenen und genau auf diese Bedürfnisse abgestimmten CMS und dem Grau/Schwarz/Orange-Design antwortete ich also auf besagte E-Mail und schon kurze Zeit Später wurde ein Vertrag mit einer monatlichen Grundvergütung, sowie einer PI-Abhängigen Prämie unterschrieben. Mein vorrangiges Ziel war es eigentlich, kostenlosen Webspace/Traffic mit PHP/MySQL-Unterstüzung zu bekommen (war natürlich auch Teil des Vertrages). Wir waren nun Teil des GCPro-Netzwerkes und durften die Seite eigenverantwortlich weiterentwickeln und machten uns auf, die deutsche Unreal Tournament Fangemeinde zu erobern.

Insgesamt wurde ich also etwas von meinem ersten Verdienst im Internet überrumpelt ;)

Warum war das Erlebnis so wichtig?

War es das? Nicht wirklich, zumindest nicht das Geldverdienen ansich, bei mir stand definitiv der Spass an der Sache/Seite im Vordergrund und die entgeldliche Vergütung war nur ein Bonus. Ein (Gross-)Teil des Geldes habe ich dann auch brav unter den anderen Mitwirkenden verteilt (wurden im Laufe der Zeit mehr). Wichtiger waren die ganzen anderen positiven, wie auch negativen Nebeneffekte (das Schreiben eines eigenen CMS/lernen von PHP/MySQL, Blick hinter die Technik, Kontakte). Nunja das Geld hat natürlich manches erleichtert/beschleunigt, z.B die Anschaffung eines ersten eigenen „Servers“ (Celeron 566MHz, 256MB RAM).

Macht auch mit bei der Blogparade!

Wer auch schon den einen oder anderen Dollar/Euro (oder wie ich, Deutsche Mark) verdient hat, kann noch bis zum 20.10.2008 an der Blogparade teilnehmen (Link gelöscht, da Seite nicht mehr verfügbar).

Sep

5

Google StreetView-Auto in Potsdam…

Kategorie(n): Sonstiges - 2 Kommentare

Jipiee… Ich hab das Google StreetView-Auto nun endlich auch einmal zu Gesicht bekommen und zwar in Potsdam-Babelsberg (in der Nähe der Babelsberger Filmstudios/Wetzlarer Straße). Wie es in so nem Moment natürlich sein muss, hatte ich keinen Fotoapparat zur Hand und musste in ne andere Richtung weiter :( Irgendwie sieht das Fahrzeug bzw. eigentlich nur die Kamera schon lustig aus. Mich würde ja interessieren, was denn Menschen (die es noch nicht kennen und auch noch nie davon gehört haben) denken, für was es gut ist ;)

Sep

2

Time to say goodbye: Grundig SE 7260

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Vor ein paar Tagen noch hatte ich gespottet, n neuen Fernseher gibt es erst, wenn der „Alte“ nimmer funktioniert. Ich hätte es wohl besser nicht in dem Raum sagen sollen, in dem der gute alte Grundig SE 7260 (72cm / 4:3) steht. Er hat uns gute/treue Dienste bei Videoabenden geleistet, und beim Transport der Verzeweiflung nahe gebracht (wollte einfach nicht so ins Auto passen, wie wir uns das gedacht hatten und war zudem noch verdammt schwer). Seit gestern Abend allerdings zeigt er (wenn überhaupt) nur noch ein sehr verschwommenes Bild (könnte vll. als Ersatzdroge dienen?) und beim Einschalten knistert es gewaltig.

Nun stellt sich die Frage, was tun? Reparieren lassen? Lohnt sich das überhaupt, bzw. wieviel Geld sollte man in einen alten Fernseher reinstecken… Oder neuen kaufen? Aber dann, welchen? TFT’s mit FullHD sind nicht gerade günstig und deren Preisverfall derzeit eigentlich zu rasant, als das man schon zuschlagen könnte ohne sich 2 Wochen später zu ärgern. Bei Neukauf kommt noch hinzu, welchen nehmen… Entscheidungsfindungen bei technischen Geräten sind mir ein Greul, irgendwie sind alle Geräte immer nur ein Kompromiss (und das Schlimme daran, ich weiss es beim Kauf). Ich hoffe auf: „Kommt Zeit, kommt Rat“ bzw. das mein Zweitfernseher (Sony so ca 51cm, ähnlich alt deutlich älter) mich nicht auch noch im Stich lässt.

Aug

21

Callcenter-Verband DDV lehnt Verbot des Datenhandels ohne „aktive Einwilligung“ ab

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Vor dem Hintergrund des aktuellen Skandals rund um den Adress- und Kontodatenhandel in Zusammenhand mit der Süddeutschen Klassenlotterie hat sich nun der DDV (Deutscher Dialogmarketing Verband e.V.) zu Wort gemeldet und lehnt ein Verbot des Datenhandels ohne „aktive Einwilligung“ des Betroffenen ab. Als Begründung wird die „Beschneidung der Werbefreiheit“angeführt. Sicherlich sollte man nicht alle Betreiber über einen Kamm scheren und nun alle Callcenter unter Generalverdacht stellen. Wobei, wieso eigentlich nicht? Wer wurde denn noch nicht von einem Callcenter ohne vorherige Erlaubnis angerufen oder sollte ich besser sagen belästigt?

Sicherlich, die bisherigen Gesetze sind für den unerlaubten Adresshandel ausreichend, man darf allerdings nicht vergessen, bei dem Verbot geht es eben nicht um illegale Machenschaften, sondern nicht Verbotenes (ist etwas das nicht Verboten ist, eigentlich direkt erlaubt?). Wieso sollte man aber nicht von Zeit zu Zeit gewisse Themen diskutieren und die Interessen der Betroffenen neu abwägen. In diesem Fall also das Recht auf Werbfreiheit auf der einen Seite und das Persönlichkeitsrecht auf der anderen Seite. Meiner Meinung nach, ist diese Frage einfach zu beantworten, das Persönlichkeitsrecht ist eindeutig höher zu bewerten. Mag sein, das wenn man dies nun in einem Gesetz umsetzt, viele Callcenter ihre Arbeit einstellen können oder aber zumindest gewisse Umsatzeinbussen zu erwarten sind, aber so ist das nuneinmal, wenn man sein Geschäft auf eher unsicherem Terrain aufbaut und das kann defintiv kein Grund sein, ein derartiges Gesetz abzulehnen. Schlussendlich ist es doch so, das die Unternehmen mit den persönlichen Rechten der Betroffenen Geschäfte machen und damit viel Geld verdienen ohne das der Betroffene davon etwas hat. Und zu guter letzt darf man nicht vergessen, es geht hier auch nicht um ein Totalverbot, der Handel ist weiterhin erlaubt, nur allerdings erst ausdrücklicher und aktiver Einwilligung des Betroffenen.

Und wenn wir schoneinmal dabei sind, Frau Zypries, vll sollten wir dann auch gleich nocheinmal die Datenspeicherung bei Wirtschaftsinformationsdiensten wie der Schufa nochmals überdenken ;)

Aug

11

Besucherquellen: mehr als 95% direkte Zugriffe…

Kategorie(n): Sonstiges - 2 Kommentare

Google Analytics liefert doch immer wieder „erstaunliche“ Daten. So bin ich aktuell über folgende Zahlen gestolpert (Anmerkung: Die Daten sind nicht vom Blog):

Mehr als 95% der Besucher wurden demnach von Google Analytics als „Direkte Zugriffe“ gewertet, immerhin noch 3,4% der Besucher kamen von Suchmaschinen und nur 0,83% durch verweisende Webseiten. Ok, die relativen Zahlen sind alleine gesehen nicht unbedingt spektakulär, liessen sie sich doch leicht durch das Launchen einer neuen Webseite und der fleissigen Weitergabe der URL an Freunde und Bekannte erreichen (zumindest für die ersten Tage). Den Zahlen liegen allerdings 6119 Besuche über 30 Tage zugrunde, na wer kann das toppen?

Nicht, dass die Zahlen im Gesamten erstrebenswert wären, aber dennoch fand ich sie interessant. Eine bessere Mischung dürfte wünschenswert sein, aber manchmal muss man einfach auch ein bischen mit dem Leben, was man bekommt. Mir ist der Trend leider etwas spät aufgefallen, als das ich wirklich noch davon profitieren konnte.

Fazit: Man sollte seine Stats wirklich regelmässig im Auge behalten ;)

Aug

8

Gebrauchte Tage: Oder was kann alles schiefgehen…

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Frei nach „Murphy’s Law“: Wenn etwas schiefgeht, dann so richtig. Und so in etwa war mein gestriger Tag. Angefangen hat es damit, das ich wiedereinmal vergeblich auf eine S-Bahn warten durfte. Ansagen kommen i.d.R. erst weit nach der eigentlichen Abfahrtszeit (wenn überhaupt) und somit zu spät um auf Alternativen umzusteigen. Nunja, wie auch immer… bei der Rückfahrt wieder das gleiche Spiel. Grund für die Ausfälle, eine völlig überraschende Weichenstörung die schon seit mind. 24h bestand (aber so schnell kann man darauf ja nicht reagieren). In der Zwischenzeit wurde nun bekannt gegeben, dass die Störung noch bis mind. 16. August besteht (super, bis gestern Abend hoffte man noch, die Störung schnellst möglich beheben zu können).

Aber der Tag war lange nicht um, kaum wieder zuhause erreichte mich die Nachricht, „Der Mailserver geht nicht“. Jegliche Versuche von mir remote darauf zuzugreifen schlugen fehl. Der Server (n Dual Opteron mit 16GB Ram und entsprechend einigen XEN DomU’s) verweigerte jegliche (Mit)Arbeit. Selbst ein (mehrfacher) Reboot brachte keinen Erfolg (auch der RAID-Kontroller meldete keine Probleme). Glücklicherweise liess der Server sich nach einigen Versuchen überreden, Knoppix von CD zu booten (was anderes war gerade nicht vor Ort). Ergo kam ich an die Platten und damit an die aktuellen Daten heran. Beim Packen/Kopieren der Daten hatte ich bei tar dummerweise nicht aufgepasst (ich hatte –numeric-owner vergessen) und somit liessen sich die DomU’s auf einer Ersatzmaschine zwar starten, aber so wirklich ihren Dienst wollten sie nicht verrichten (es stimmten die Datei/Verzeichnissbesitzer einfach nicht mehr). Wie auch immer, auch der Misserfolg (dummerweise dauert das Packen/Kopieren von >50GB doch ein bischen mehr Zeit) konnte mich nicht davon abbringen die 2 wichtigsten DomU’s auf der Erstazmaschine schlussendlich zum Laufen zu bekommen. Alles toll? Denkste, nun wurde der ursprüngliche Server nochmals rebootet und siehe da, er lief wieder ohne Probleme *narf* und ich hatte mir die Mühe gemacht, alles umzuziehen… Zum Glück hatte ich die restlichen DomU’s noch nicht auf dem Ersatzserver eingerichtet. Momentan laufen also 2 DomU’s auf dem Ersatzserver und der Rest noch auf dem eigentlichen Server. Viel Zeit für nichts? Wer weiss, der Server wird nun von mir erstmal noch genauer beobachtet :)

Vorgewarnt, hab ich dann gestern Abend nichts mehr wichtiges angefangen und bin schlafen gegangen.

Unglücklicherweise rechnet Murphy wohl aber nicht in Kalendertagen sondern in 24h Einheiten. Und so durfte ich heute Morgen im Monitoring auch gleich die 100% CPU-Auslastung eines Webservers zur Kenntnis nehmen. Top lieferte auch gleich den Schuldigen, MySQL krallte sich soviel CPU-Power wie nur möglich. Doch wer war der eigentliche Übeltäter. Dank der Einbindung von PHP via FastCGI wurde auch hier schnell ein Prozess ausgemacht. Und schwupps, kaum war die Webseite vom Netz, war auf dem Server wieder alles ruhig. Die Analyse der Logfiles brachte dann dann einen Angriff auf die Webseite über eine IP aus dem lateinamerikanischen Raum zu Tage. Achja, vll. sollte ich noch erwähnen, der Angriff war (zum Glück) eher erfolglos, ausser das der Server über Minuten hinweg mit der 100%-tiger CPU-Last zu kämpfen hatte, ist nichts kaputt gegangen…

Fazit: Die 24h sind nun endlich rum, und ich genehmige mir nun erstmal mein Frühstück :)

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