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Dell XPS M1330: Einsatz in 4 Wänden…

Seit nunmehr einem halben Jahr leistet mir mein Dell XPS M1330 treue Dienste und so ist es nun einfachmal an der Zeit, einen kleinen Bericht zu schreiben.

Zur Austattung:
– Intel® Core™ 2 Duo-Prozessor T7250
– Graphikchip GMA X3100 (bewusste Entscheidung für die längere Akkulaufzeit)
– White-LED-Display (mangels Vergleichsprodukt, kann ich nur über das LED-Display ansich berichten).
– sowie die üblichen Dinge 🙂
Nicht bestellt, aber dennoch mit drinne: Fingerabdruckscanner.

Bestellung und Lieferung:
Der Bestellprozess ist einfach, wenn auch manchmal verwirrend (warum kann man bei der einen Variante Prozessor X auswählen, bei der anderen nicht etc.). Ich habe es dann schlussendlich über Asknet (aufgrund des besseren Preises bzw. Leistungen bei gleichen Preis) bestellt. Die Lieferung klappte allerdings nicht so ganz ohne Schwierigkeiten. Beim UPS-Tracking konnte ich solche Dinge lesen wie „Fahrer benötigt Wegbeschreibung“… Unzählige Telefonate später und mit viel Nachdruck konnte ich mir dann das Packet 4 Tage später in der „nächstgelegenen“ UPS-Station abholen und musste nicht noch, wie zwischenzeitlich vermeldet noch über eine Woche auf eine erneute Zustellung warten. Dell war hierbei keine grosse Hilfe, nicht nur das man anscheinend einen falschen Namen als Empfänger aufgedruckt hatte, obwohl mein Name ordentlich im System eingetragen war, auch hatte man wohl keine „Lust“ sich an Versprechen zu halten und zurückzurufen. Sonderlich kundenfreundlich sind auch die Servicezeiten der entsprechen Abteilungen nicht gerade. Dank UPS hatte es dann ja doch noch geklappt (aber auch erst, nachdem ich mich mehrfach hab weiterverbinden lassen etc.).

Betrieb:
Eine positive Überraschung war die, für mein Empfinden für ein Notebook, hervorragende Tastatur (+). Ansonsten war im Auslieferungszustand Windows Vista Home Premium installiert (-), unnötige Software-Pröbchen waren nicht mit dabei (+). Nach einem Vollbackup riskierte ich die Installation von Ubuntu (damals noch Gutsy), die Installation verlief ohne Probleme, leidiglich die MediaPlayer-Direktstart-Funktion verweigert seither ihre Dienste. Die Sondertasten etc. erfüllen auch unter Linux ihren vorgesehenen Zweck (+). Dank ThinkFinger funktioniert auch der Fingerabdruckscanner. Seit dem Update auf Hardy verweigert die WLAN-LED allerdings ihren Dienst 🙁 Die restlichen Features wie Webcam (nur 0.3MPixel, hatte ich bisher nur einmal Testweise im Betrieb – funktioniert auch unter Linux) und Bluetooth sind aktuell ungenutzt. Um endlich den HDMI-Port nutzen zu können ist der Kauf des Hannspree XM verona geplant.

Im Alltag zeigte sich dann allerdings auch die eine oder andere Schwäche. Auf dem Deckel werden Fingerabdrücke leider allzu deutlich verewigt. Auch das Sparen an USB-Ports (nur 2) erwiess sich das eine oder andere Mal als unpraktisch (Maus + 2 USB-Festplatten geht nicht direkt… und bei einem HUB geht die Performance in Keller). Für das aktuelle Wetter (strahlender Sonnenschein) ist das Display leider nicht konzipiert, bei entsprechender Sonneneinstrahlung kann man auf dem Display nichts mehr erkennen (schade eigentlich). Mangels HDMI-Receiver vermisse ich auch einen entsprechenden, vom HDMI getrennten, Digitalausgang für den Ton. Aber man kann ja nicht alles haben 🙂

Laufzeit:
Im Akkubetrieb komme ich bei normalem Arbeiten unter Linux auf ca 4 Stunden Laufzeit, unter Windows etwas mehr… Für den 6 Zellenakku und bei einem Gesamtgewicht von ca 2kg denke ich ein ordentlicher Wert. Im DVD-Betrieb reicht es aufjedenfall auch für einen überlangen Film.

Fazit:
Insgesamt bin ich mit dem Notebook mehr als zufrieden und froh mich nicht für ein MacBook entschieden zu haben. Um die Mobilität zu verbessern, wünsche ich mir noch den 9 Zellenakku. Für längeres Arbeiten ist ein externen Monitor sicherlich empfehlenswert. Das „geringe“ Gewicht und die Größe machen das XPS M1330 zu einem sehr mobilen Begleiter.

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