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Test: LED LENSER M7

[Trigami-Review]
Wie schon letztes Jahr, darf ich auch aktuell wieder eine LED-Taschenlampe von LED LENSER testen und auch beim Versand kam es erneut zu Verzögerungen, aber glücklicherweise wurde das Paket während meines Urlaubs von Nachbarn angenommen (danke).

Dieses mal handelt es sich um die LED LENSER M7, aus der High Performance Line, die unter anderem über die Smart Light Technology verfügt und mit dem Advanced Focus System (Fokussiert (Fernlicht) und Defokussiert, arretierbar) ausgestattet ist. Als Bonus gab es noch eine LED LENSER P2 dazu.

Neben der LED LENSER M7 gibt es noch die Schwestermodelle MT7 (Tatik, mit Glasbruch Endkappe und rutschfestem Griff) und M7R (Akku).

Bei der Smart Light Technology handelt es sich vereinfacht gesagt, um ein System auf Basis eines Microcontrollers zur Optimierung des Energieverbrauchs und der Möglichkeit zwischen einer Vielzahl verschiedener Lichtprogramme (3 Lichtprogamme – Easy, Professional und Defense) und 8 Lichtfunktionen (Morse/Tactical Task, Boost, Power, Low Power, Dim, S.O.S. und Defence Strobe)) mit nur einem Tast-Schalter umzuschalten.

Im Easy-Programm stehen dem Benutzer drei Lichtfunktionen zur Verfügung: helles Licht (Power), abgedunkeltes Licht (Low Power) und eine stufenlose Regulierung zwischen 15%-100% (Dim). Zwischen den ersten beiden Möglichkeiten kann man durch kurzes antippen des Tasters bei eingeschalteter Lampe wechseln. Für die Dim-Funktion muss man nach dem Power-Modus den Taster antippen und halten, bis die gewünschte Lichtstärke erreicht ist.
Beim Defense-Programm hat man die Wahl zwischen hellem Licht und der Stroboskopfunktion (Defence Strobe), abwehr potentieller Angreifer.
Im Professional-Programm stehen alle Lichtfunktionen zur Verfügung, neben den schon erwähnten Funktionen sind dies eine Blink-Funktion und der S.O.S.-Modus.

Unabhängig vom gewählten Programm stehen einem, bei ausgeschalteter Lampe, die Funktionen Morsen und „Boost“ durch einfaches antippen (und halten) des Tasters zur Verfügung.

Jetzt erstmal ein paar Fotos vom auspacken (und wie man sieht, ich hab auch die Lampem aus dem letzten Test noch):

Wie immer positiv anzumerken, es ist alles (sprich Batterien, 4x AAA) mit dabei, was für einen sofortigen Betrieb notwendig ist. Der enthaltene Gürtelclip wurde anders wo auch schon zur Lenkerhaltung fürs Fahrrad umgebaut. Und wer die Funktionen der Lampe vergessen hat, der bekommt dafür eine „SmartCard“ (Kurzanleitung in EC-Kartengrösse), auch wenn ich mir unter SmartCard noch immer etwas anderes vorstelle 😉

Generell ist die M7 (als auch die MT7) für den Betrieb mit Akkus freigegeben, wobei je nach Akku entsprechende Leistungseinbussen hingenommen werden müssen.

Um die maximale Leuchtdauer zu beeinflussen gibt es 2 verschiedene Energie-Modis, „Constant Current“ und „Energy Saving“. Der Wechsel zwischen den zwei Modis erfolgt durch 8-maliges antippen des Tasters, bevor die Lampe eingeschaltet wird. Beim „Constant Current“-Modus erhält man über die gesamte Zeit eine konstante Lichtleisung, während beim „Energy Saving“-Modus die Lichtleistung zu gunsten der Leuchtdauer reduziert wird.

Bevor die Batterien (oder Akkus) leer sind mahnt die LED LENSER M7 durch blinken einen entsprechenden Wechsel an.

Eigentlich wollte ich mit der M7 ein paar kleinere Lichtsetups ausprobieren, sprich die M7 auf ihre Tauglichkeit als Effektstrahler bzw. als Aufheller zu testen. Wie so oft, kommt es anders als man denkt. Ein paar Bildchen konnte ich aber auf die schnelle doch noch „produzieren“. Herausgekommen ist ein kleiner Vergleich zwischen der M1 als Spot, der M7 und der M1 als Spots und dem internen Blitz der DSLR. Das letzte Bild zeigt schlussendlich noch die M7, die mit Hilfe des Gürtelclips am GorillaPod befestigt wurde:

Fazit: Ingesamt hatte ich leider durch die verzögerte Lieferung nicht ganz so viel Zeit für ausführliche Tests, so wollte ich die M7 u.a. auch auf ihre Tauglichkeit als Effektleuchte bzw. Aufheller für Photos verwenden bin dazu aber nur am Rande gekommen (für kleinere Lichtsetups durchaus tauglich, hatte nur den Einsatz als Effektlicht getestet). Natürlich wurde der Testzeitraum entsprechend verlängert, allerdings hatte ich bedingt durch Urlaub und weiterer Termine leider nicht mehr ganz soviel Zeit zur Verfügung. Ich werde versuchen, meine Testideen zu einem späteren Zeitpunkt nachzureichen.

Nichtsdestotrotz gefällt mir die Lampe sehr gut, sie kann es in Bezug auf die Lichtleistung mit der einen oder anderen deutlich größeren und schwereren Akku Handlampe aufnehmen und steckt die M1 oder die Fenix PD20 locker in die Tasche, von der Maglite möchte ich gar nicht erst anfangen. In einem Punkt ist die Maglite 6D jedoch deutlich überlegen, und zwar im „taktischen Bereich“ als Schlagstockersatz. Ob und inwieweit die Stroboskop-Funktion hierfür ein praxistauglicher Ersatz ist, ich weiss es nicht.

Die Lampe liegt gut in der Hand (zumindest in meiner Hand), ist robust und die Verarbeitungsqualität wirkt hochwertig. Wobei ich hier anmerken möchte, das meine K3 (hängt am Schlüsselbund) in der Zwischenzeit doch schon deutlich silber geworden ist (dieses Schicksal dürfte auch eine sich in Gebrauch befindliche M7 ereilen).

Die Arretierfunktion beim Fokussiersystem ist eine sinnvolle Verbesserung gegenüber der M1, ob die 3 Lichtprogramme wirklich notwendig sind, ich vermute nein (mir reicht das Professional-Programm). Gefallen hat mir auch die Möglichkeit die Helligkeit stufenlos zu dimmen, wobei ich vermute, das ich darauf im Alltag wohl eher selten zurückgreifen werden.

Sehr erfreulich ist auch die Möglichkeit Akkus zu verwenden. Ob sie ihr Geld schlussendlich Wert ist, hängt allerdings sehr stark vom Einsatzzweck und den persönlichen Vorlieben ab. Fürs Geocaching sicherlich optimal, als Notfalltaschenlampe fürs Auto etwas übertrieben (hier ist eine Blinkfunktion sicherlich ganz Praktisch, allerdings eher in einer „Rundstrahler“-Variante, man sollte Autofahrer ja nicht blenden), durch den Dim-Modus aber z.B. fürs Lesen eines Buchs im Zelt fast perfekt.

Wer noch Fragen zum Produkt hat kann diese im offizielle Forum stellen oder auf der Facebook-Seite vorbeischauen. Für aktuelle Informationen kann man LED LENSER bei Twitter folgen und für Bilder gibt es hier noch eine Galerie.

Na Interesse geweckt? Dann jetzt zum Produkt.

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